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IM FREIEN MIT DEN KLEINEN KINDERN, AUCH IM WINTER!





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Ist es wichtig, dass unsere kleinen Kinder frische (und saubere!) Luft atmen? Sicher viel mehr als die vielen Pro-Baby-Dinge, die uns oft Werbung und Marketing anbieten und auf denen wir verzichten können. Aber können wir auf das Grüne und dem einzigartigen Gefühl, das uns die Natur schenkt, verzichten? Und können wir unseren Kindern die Möglichkeit verweigern, in einem für diesen Zweck perfekt geeigneten Umfeld aufzuwachsen und das zu experimentieren?


Also, Ziele wir für dieses Jahr 2020 und gute Absichten sind: mehr Energie für die Gesundheit, mehr Zeit im Freien!


Seit Säuglingen zeigen Kinder deutliche Anzeichen für große Vorteile, wenn sie auch im Winter einige Stunden im Freien an einem kühlen, von der Luftverschmutzung entfernten Ort verbringen bzw. schlafen können. In den Ländern Nordeuropas ist es üblich, dass Kinder an den kältesten Tagen des Jahres im Freien schlafen, auch typisch für Südtirol, besonders in Bergdörfern, weil bekannt ist, dass Kinder, die gut in Taschen und Bettdecken eingewickelt sind, länger schlafen und sich umarmt und zufrieden fühlen. Ihr Grundbedürfnis nach Wärme und Eindämmung ist somit erfüllt. Gleiches gilt für Kinder, die in Tragetücher und Tragehilfen (babywearing) getragen werden.


Ein längerer Kontakt mit niedrigen Temperaturen stärkt das Immunsystem, das effizienter arbeitet und sich schneller auf kontextspezifische Bedürfnisse einstellt und öffnet die Atemwege.


Die kleinen Kinder sollten gut und aufmerksam bedeckt sein: Isolierende und atmungsaktive Stoffe sind den wasserdichten Stoffen vorzuziehen, damit die Haut besser „atmen“ kann und das Kind nicht zum Schwitzen kommt. Die in Tragehilfen getragene Kinder (Tragetücher und Tragehilfen) sollte man mit natürlich isolierender Bekleidung aus Fleece und gekochter Wolle anstelle von gepolsterten Bekleidung bekleidet werden.



Es ist wichtig, die Extremitäten des Körpers gut abzudecken, Kopf und Ohren, Hände und Füße, da diese als erste abkühlen und eine geeignete Kleidung zu tragen: bequem und praktisch, wasserdicht falls es regnet und eine Bergbekleidung sollte man sich nicht auf dem Asphalt befinden.


Ältere Kinder werden sich sicherlich viel bewegen: bitte nicht zu viel anziehen! Sofort ins Schwitzen zu kommen und sich beispielsweise auf dem Schnee wechseln zu müssen, ist nicht immer eine kluge Sache, besonders sollte die Kinder sehr empfindlich auf Temperaturänderungen reagieren. Zu bevorzugen sind lieber Thermostoffe, die bei Kälte, dank der Körperwärme, den Schweiß etwas auftrockenen. Habt keine Angst, den Kindern die Jacken auszuziehen wenn es sonnig ist und sie sich viel bewegen und lässt sie auch im Regen im Freien spielen.



Was ist, wenn eine Erkältung kommt? Selbst eine Erkältung stärkt ihren Körper, und wenn die Kinder gesunde und starke Kinder sind, ist dies eine gute Vorbeugung gegen Erkrankungen der Atemwege und des Herz-Kreislaufsystems.


Das Spielen im Freien fördert neben dem Immunsystem auch die kognitive Entwicklung der Kinder. Solltet ihr weiterlesen wollen sprechen wir im folgenden Bericht darüber: Im Wald Spielen.


Sehr interessante Artikel sind auch:

> Babywearing in den Bergen: Wir spreche mit dem Berater über Tragetücher und Tragehilfen

> Unter dem Regen im Freien spielen



Laudina Ausbildung in Entwicklungs- und Bildungspsychologie

Spielgruppen-Leiterin

Ausbildung in „Spielen im Freien“


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